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vom 09.03.2001

Bombenattrappe an Bahnstrecke

Zugverkehr eine Stunde gesperrt

nt/ca Wendisch Evern. Einen vermeintlich gefährlichen Fund machten zwei zwölf und 15 Jahre alte Kinder am Mittwochabend in Wendisch Evern: An der Straßenüberführung der Bahnstrecke Lüneburg-Dannenberg entdeckten sie zwei mit Klebeband verbundene Röhren und nahmen sie mit nach Hause.

Nachdem Experten des Landeskriminalamtes den Fund untersucht hatten, erklärte ein Lüneburger Polizeisprecher gestern, dass die Röhren mit einem Mix aus Benzin, Öl und Sand gefüllt waren: "Das Ganze wäre nicht brennbar gewesen."

Die Polizei vermutet, dass die Bombenattrappe mit dem vermutlich Ende März bevorstehenden Atommülltransport ins Wendland zusammenhängt.

Die beiden Kinder hatten das Gebäude kurz vor 20 Uhr gefunden und mit nach Hause genommen. Ein wegen des Benzingeruchs misstrauisch gewordener Vater alarmierte die Polizei. Die Beamten sperrten daraufhin die Bahnstrecke Lüneburg-Dannenberg für eine Stunde.

Bearbeitet am: 09.03.2001/ad


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