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vom 12.03.2001

"Zwölf Leute sind zu wenig"

Konflikt-Management in der Kritik

ca Gorleben. Als "PresseGag" hat der stellvertretende Bundesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, das Konfikt-Management der Polizei für den anstehenden Castor-Transport bezeichnet. "Es überrascht mich völlig, dass nicht 130, sondern nur 12 Beamte dafür im Einsatz sind", sagte der Gewerkschafter.

Erst wenige Tage zuvor hatte Wendt die Strategie der Polizei bei einem Lüneburg-Besuch noch gelobt. Denn auch er hatte die Polizeiführung so verstanden, dass alle genannten Beamten als Konfliktlotsen vermittelnd tätig sind und nicht etwa als Ansprechpartner für die Presse fungieren. "Zwölf Leute sind zu wenig", sagte Wendt. Dadurch könne das Konzept nicht die Wirksamkeit entwickeln, die wünschenswert gewesen wäre. Der Polizeiführung schreibt er ins Stammbuch, dass eine detaillierte Darstellung glaubwürdiger gewesen wäre".

Bearbeitet am: 12.03.2001/ad


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