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vom 14.03.2001

"Argumente herbei gezerrt"

Notgemeinschaft wehrt sich

lr Lüchow. Die Bäuerliche Notgemeinschaft spricht sich entschieden gegen das im Zusammenhang mit dem bevorstehenden Castor-Transport nach Gorleben von der Bezirksregierung Lüneburg verhängte Demonstrationsverbot in LüchowDannenberg aus. Dadurch werde erneut versucht, den gesamten Widerstand gegen die Atomenergie zu kriminalisieren.

Die Notgemeinschaft wehrt sich gegen den Vorwurf, dass es beim Castor-Transport 1997 Planungen und Absprachen mit so genannten Autonomen gegeben habe. Als es während der damaligen Stunkparade zu dem Versuch gekommen sei, die Straße in der Nähe des Kundgebungsplatzes zu unterhöhlen, sei dies von Mitgliedern der Bäuerlichen Notgemeinschaft sofort unterbunden worden. Untertunnelungen die während einer Treckerblockade nach Beendigung der Stunkparade entstanden seien, "wurden seitens der Schlepperfahrer gestoppt".

Nun würden von der Bezirksregierung vereinzelte Aktionen als Argument herbei gezerrt, um den Gorleben-Widerstand in die Knie zu zwingen und auch der Notgemeinschaft das Recht auf Demonstrationsfreiheit zu nehmen. Dieses Recht lasse man sich jedoch nicht absprechen. Gerade durch die unverständliche Haltung der Bundesgrünen gegenüber den geplanten Aktionen "ist es uns wichtig, Umweltminister Trittin zu zeigen, dass wir uns das Demonstrieren nicht verbieten lassen".

Bearbeitet am: 14.03.2001/ad


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