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vom 16.03.2001

"Zusätzliches Risiko kaum vorhanden"

dm Lüchow. Mündlich und schriftlich habe der Landkreis die Bezirksregierung Lüneburg auf die Gefahr aufmerksam gemacht, dass die Maul- und Klauen-Seuche (MKS) durch Polizisten und Demonstranten beim CastorTransport eingeschleppt werden könnte, informierte Landrat Christian Zühlke. Je näher das MKS-Geschehen dem Kreisgebiet komme, um so eher rechne er damit, dass der Transport verschoben werde. "Am Liebsten wäre uns, wenn die Menschen beim Castor-Transport wegblieben" , sagte Genf Lindemann, Leiter der Veterinär-Abteilung im Niedersächsischen Landwirtschaftsministerium: "Wir halten das zusätzliche Risiko durch den Transport aber für vernachlässigbar, zumal es derzeit keinen Verdachtsfall in Deutschland gibt". Wenn der Transport durch ein MKS-Sperrgebiet führt, müsste die Verschleppung der Seuche durch Ortsverweise für Demonstrantenverhindert werden.

Das Bundesumweltministerium habe zunächst beim Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft angefragt, ob das MKS-Geschehen Auswirkungen auf den Transport habe, und wenn ja welche Schutzmaßnahmen notwendig seien, informiert Michael Schoeren.

Eine Antwort stehe noch aus.

Für Detlef Kaldinski, Sprecher der Polizei in Lüneburg, ist es kein Problem den Castor-Zug zu dekomtaminieren. Über mögliche Probleme für den Transport durch MKS in Deutschland denke die Polizei erst nach, wenn es soweit sei.

Im übrigen gebe, es Anfragen, wie groß das Risiko ist, dass die Raumstation, MIR auf einen Castor stürzt.

Bearbeitet am: 16.03.2001/ad


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