ejzmini.gif (1299 Byte) vom 17.03.2001

Demo-Verbote vor dem Kadi

gel Gorleben. Das Verwaltungsgericht in Lüneburg muss sich erneut mit Demo-Verboten zum Castor-Transport beschäftigen. Es liegen zwei Anträge auf vorläufigen Rechtsschutz vor, womit sich die Bäuerliche Notgemeinschaft einerseits und die BI Umweltschutz und die Grüne Liste Wendland (GLW) andererseits gegen Auflagen für Protestaktionen wehren. Die Bezirksregierung Lüneburg muss umgehend zu den Anträgen Stellung nehmen. Betroffen von den Beschränkungen ist zum einen die so genannte "Stunkparade" ein bunter Protestzug mit rund 250 Traktoren, so die Veranstalter.

Die Bezirksregierung hat den Aufzug entlang der beantragten Strecke von Gorleben über Grippel nach Groß Gusborn untersagt. Der zweite Antrag wendet sich gegen die Allgemeinverfügung, in der es bekanntlich um Korridore geht, innerhalb derer nicht demons-triert werden darf. Die Atomkraftgegner halten das für unverhältnismäßig.

Sie wollen unter anderem an der Transportstrecke einen symbolischen Schutzwall aus Sandsäcken errichten.

Bearbeitet am: 17.03.2001/ad


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