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vom 19.03.2001

DGB warnt vor verheerenden Folgen

Gegen "Atomklo" Lüchow-Dannenberg - Aufruf zu Anti-Castor-Aktionen

jg Gorleben. Der Deutsche - Gewerkschaftsbund (DGB) und   seine Gewerkschaften in der - hiesigen Region rufen ihre Mitglieder dazu auf, sich an Kundgebungen und Aktionen gegen - den bevorstehenden Castor Transport zu beteiligen. Der  DGB, so heisst es in einer Erklärung, werde solche Aktionen   unterstützen, "die nach dem Versammlungsrecht und unter Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen durchgeführt werden. "

Die Kritik des DGB-Kreises Nord-Ost-Niedersachsen richtet sich dagegen, dass die rotgrüne Bundesregierung trotz des Moratoriums am Endlagerstandort Gorleben festhält. Obwohl am dortigen Salzstock erhebliche Zweifel in puncto Sicherheit bestünden, bedeute der Atomkonsens keine Aufgabe von Gorleben. Damit bestehe weiter die Gefahr, dass Lüchow-Dannenberg zum Atomklo Deutschlands werde mit möglicherweise verheerenden Folgen für die Gesundheit der hier lebenden Menschen aber auch für die wirtschaftliche Entwicklung der Region. Der Deutsche Gewerkschaftsbund sei dafür, dass die Verträge mit Frankreich und Großbritannien eingehalten werden und auch dafür, dass der Atommüll zurückgenommen werden müsse. Es sei jedoch nicht einzusehen, dass die zurückzunehmenden CastorBehälter nur an einem Standort bis zur endgültigen Klärung, was mit ihnen geschehen soll, gelagert werden und der Transport jedes Mal quer durch die Bundesrepublik stattfindet. Der DGB fordert in diesem Zusammenhang, die Atommülltransporte drastisch einzuschränken, insbesondere durch die Errichtung von Zwischenlagern an den Standorten der Atomkraftwerke.

Bearbeitet am: 19.03.2001/ad


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