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vom 23.03.2001

Medieninteresse »gigantisch»

gel Gorleben. Nie war das Medieninteresse an Castor-Transporten so groß wie zu diesem. Die Polizei rechnet in der nächs-ten Woche mit 1000 Journalis-ten, die sich zum Gorleben-Transport im Raum Lüneburg/-Lüchow-Dannenberg aufhalten werden.

Beim ersten Castor-Transport 1995 seien es noch etwa 250 gewesen, erinnert sich Detlev Kaldinski, Pressesprecher bei der Polizei. »Das Medieninteresse ist gigantisch», erfährt Kaldinski seit Tagen und Wochen. Mit seinem Konflikt-Managementteam könne er nirgends auftauchen, ohne dass er gleich eine Kamera im Nacken habe. Was dem Polizisten auch aufgefallen ist: Offenbar sind die Medienvertreter auch viel besser in die Materie eingearbeitet als noch bei den vorangehenden Transporten nach Gorleben. Auch Jochen Stay, führender Kopf der Widerstandsinitiative »X-taudendmal quer», kann ein Liedchen von der derzeitigen Medienpräsenz singen: 15 bis 20 Medienkontakte habe es derzeit - täglich! Interviews habe er schon »ohne Ende» gegeben. Das Journalisteninteresse an dem Thema Gorleben sei viel größer als beim vorigen Transport, sagt Jochen Stay.

Bearbeitet am: 23.03.2001/ad


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