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vom 23.03.2001

Zühlke: An der Sache vorbei

MKS und Castor: Trittin antwortet

gel Gorleben. Der Castor-Transporttermin ist nicht aufschiebbar. Das meint jedenfalls Bundesumweltminister Jürgen Trittin (Bündnisgrüne) mit Blick auf die Diskussion über die Maul- und Klauenseuche (MKS).

Dies hat der Minister dem Lüchow-Dannenberger Landrat Christian Zühlke (SPD) mitgeteilt. Der hatte in einem Schreiben den Minister aufgefordert, den Transport wegen der MKS-Risiken zu stoppen. Die große Ansammlung von Menschen während des Castor-Protestes wurde als Hauptgrund angeführt.

Wie Trittin mitteilt, soll nun die Ministerin für Verbraucherschutz, Renate Künast, prüfen, welche Schutzmaßnahmen veranlasst werden sollen. In Nordfrankreich ist bekanntlich gebietsweise Maul- und Klauenseuche ausgebrochen. Trittin meint: »Der derzeitige Stand der Prüfung macht dennoch eine Verschiebung des Transportes nicht notwendig.» Für Landrat Zühlke geht die Trittin-Antwort »an der Sache vorbei». Er habe in seinem Schreiben nämlich nicht etwa darauf verwiesen, dass durch den Castor-Tranport als solchem die Gefahr bestehe, die Seuche einzuschleppen. Vielmehr gebe es Gefahr für die hiesigen landwirtschaftlichen Betriebe durch den Zustrom von Tausenden von Menschen während der Transporttage, so der Landrat.

Bearbeitet am:23.03.2001 /ad


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