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vom 24.03.2001

Vier Camps verboten

Das Aus für Govelin, Tollendort Wendisch Evern und Hagen

gel Göhrde. Die geplanten Camps von Castor-Gegnern in der Göhrde bei Govelin und Tollendorf bleiben verboten. Das Verwaltungsgericht Lüneburg hat gestern Abend das Verbot der Bezirksregierung Lüneburg bestätigt. Die Bezirksregierung hatte zuvor den Bereich erweitert, für den sie und nicht der Landkreis Lüchow-Dannenberg nach dem Gefahrenabwehrgesetz für Versammlungen Zuständig ist. Es handelt sich dabei um das Gebiet, in dem sich die beiden Camps befinden.

Auch für zwei weitere Camps gab es gestern das Aus: für das in Wendisch Evern südwestlich von Lüneburg und das in Lüneburg-Hagen. Auch für diese Camps hat das Verwaltungsgericht gestern Abend die Verbote der Bezirksregierung bestätigt. Die Initiative "X-tausendmal quer" und die Bezirksregierung haben sich aber auf einen Alternativ-Standort zwischen Wendisch und Deutsch Evern geeinigt. Dort dürfen sich Castor-Gegner zwar versammeln, es darf aber kein Camp errichtet werden, so der Kompromiss. Die Begründung der Camp-Verbote für Govelin und Tollendorf. Es sei offen deklarierter Zweck der Camps, den Castor auf der Eisenbahnstrecke zu blockieren. Da die Camps nur 1,5 Kilometer von der Bahnlinie entfernt sind und sich dort unübersichtliches Waldgelände befindet, sei das Verbot gerechtfertigt, so das Verwaltungsgericht,

Und noch eine Niederlage für den Castor-Widerstand: Auch das Oberverwaltungsgericht. (QVG) Lüneburg hat gestern Abend das Verbot für die Nordroute der Stunkparade bestätigt. Das OVG begründet: Die Prognose sei nicht von der Hand zu weisen, dass es auf der Strecke, auf der am Mittwoch auch der Castor rollen soll, zu Treckerblockaden und Straßenzerstörungen komme" Mit der angebotenen südlichen Ausweichroute könne zudem öffentlilchkeitswirksam genug protestiert werden.

Bearbeitet am: 24.03.2001/ad


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