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vom 26.03.2001

Die Polizei duldet Sitzblockaden nicht

nt Hannover. Die Polizei wird vor und während des CastorTransports Sitzblockaden von Atomkraftgegnern nicht dulden. "Blockaden auf Schienen und Straßen sind nicht erlaubt und müssen aufgehoben werden", so Niedersachsens Innenminister Heiner Bartling (SPD).

Bartling rief die friedlichen Demonstranten auf, sich von Gewalttätern fern zu halten. Er meinte außerdem: "Ich appelliere an diejenigen, die friedlich demonstrieren wollen, sich an die Anordnungen der Behörden und Polizei zu halten." Dann werde es weniger oder vielleicht gar keine Konflikte geben. "Ich werbe um Verständnis dafür, dass die Polizei zeitnah zum Transport die Transportwege frei halten muss. "

Der Minister verteidigte die Beschränkungen der Behörden und Gerichte für Demonstrationen und Camps. Er betonte, er habe "Verständnis für die Ängste der Menschen im Wendland", Diese befürchteten, dass die Atommülltransporte in das Zwischenlager die Vorstufe eines Endlagers seien. "Ich teile aber diese Ängste nicht, weil ich davon ausgehe, dass der Energiekonsens dazu führen wird, dass man Endlagerstandorte sorgfältig suchen wird." Bartling bekräftigte seine Auffassung, dass die Polizei mit einem zweiten Castor-Transport in diesem Jahr überfordert wäre.

Bearbeitet am:26.03.2001 /ad


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