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vom 20.09.2001

»Castor-Fuhren aussetzen»

BI-Forderung nach Terroranschlag

gel Gorleben. Der niedersächsische Innenminister Heiner
Bartling (SPD) hält offenbar trotz der Terroranschläge in den
USA am nächsten Castoren-Transport nach Gorleben
fest. Die hiesige Bürgerinitiative Umweltschutz (BI) hält diesen Transport dagegen für »unvorstellbar» und appelliert an Bundes- und Landesregierung, Castor-Fuhren aus Sicherheitsgründen auszusetzen.

Ohne Einschränkungen liefen derzeit die Vorbereitungen für den nächsten Castoren-Transport nach Gorleben, so die BI. Am 5./6. November soll der nächste Sixpack-Transport mit Atommüll aus dem französischen La Hague ins Zwischenlager Gorleben rollen. BI-Sprecher Wolfgang Ehmke meint nach den Ereignissen in den USA: »Es ist der Zeitpunkt gekommen innezuhalten. Business as usual kann es bei dieser Gemengelage aus Entsetzen über die Anschläge und Angst vor den bevorstehenden Militärschlägen und ihren unabsehbaren Folgen nicht geben».

Unterstützung findet die BI übrigens nach eigenen Angaben durch die Gewerkschaft der Polizei. Deren Vorsitzender Freiberg habe unter Verweis auf die erhöhten Sicherheitsbestimmungen nach den Terroranschlägen gefordert, alle Castor-Transporte in diesem Jahr auszusetzen.

Bearbeitet am: 20.09.2001/ad


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