Pressemeldung
CHRISTLICHE DEMOKRATEN GEGEN ATOMKRAFT (CDAK)
BUNDESVERBAND CDU/CSU - Mitglieder für die Überwindung der Kernenergie
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Castor-Transport nach Gorleben ist rot-grüner Rammbock zur Wiederbelebung der Wiederaufarbeitung

Riekau / Mainz, 12. Februar 2001 - Der für März geplante Castor-Transport von La Hague nach Gorleben diene nur als Türöffner und rot-grüner Rammbock zur Wiederbelebung der schmutzigen Wiederaufarbeitung von deutschem Atommüll im Ausland. Die Schröder-Regierung vergrößere damit auf Kosten der Steuerzahler die ewig strahlende Atommüllhalde um ein Vielfaches. Diesen schwerwiegenden Vorwurf erhebt der BUNDESVERBAND DER CHRISTLICHEN DEMOKRATEN GEGEN ATOMKRAFT (CDAK). Der Bundesvorsitzende der Vereinigung von mittlerweile 711 organisierten Atomkraftgegnern aus CDU & CSU, Detlef Chrzonsz, geißelte auf einer Vorstandssitzung am Sonntagabend in Riekau (Landkreis Lüchow-Dannenberg) entsprechende Vereinbarung zwischen Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) und Frankreichs Premierminister Lionel Jospin als skrupelloses Schwindelunternehmen zur nachhaltigen Schädigung der deutschen Volkswirtschaft. Ingrid Gierlowski, die CDAK Vorstandsfrau aus dem Wendland betonte, daß die Wiederaufbereitung mit Plutonium-Gewinnung das mit Abstand schmutzigste Verfahren des sogenannten "Atomkreislaufes" sei, deren Abwässer und Abgase irgendwann in der Nahrungskette landen.

Gierlowski verlangte einen Exportstopp für deutschen Atommüll, da dessen Volumen im Ausland um mehr als das zwanzigfache vergrößert werde und die sogenannte Wiederaufarbeitung laut Bundesrechnungshof für die deutsche Volkswirtschaft extrem unwirtschaftlich sei. In La Hague werde nur "Atomschrott in noch mehr Atomschrott" verwandelt. Dies als Entsorgungsnachweis für Atomkraftwerke zu dulden sei, so Detlef Chrzonsz, politische Idiotie.

Alle Proteste entlang der Castor-Transportstrecke gegen die Wiederaufnahme des Atommüllgeschäfts seien deshalb eine Demonstration gegen den Genossen der Bosse, Atomkanzler Gerhard Schröder (SPD) und für ein freies Europa der Bürgerinnen und Bürger.

fdR / verantwortlich: Dr. Stegmayer Geschäftsführung **

Bearbeitet am: 13.02.2001/ad


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