Pressemitteilung der
Ulmer Aerzteinitiative
Regionalgruppe der
ippnw.gif (1982 Byte)IPPNW

Vermehrte Krebs - Erkrankungen bei Kindern um bayerische Atomkraftwerke

Es gibt Hinweise, dass im Landkreis Augsburg (raeumlich in der Abluftregion des AKW GUNDREMMINGEN) erhoehte Kinderkrebsraten aufgetreten sind. Diese Hinweise konnte Dr. Koerblein, Umweltinstitut Muenchen aus bereits veroeffentlichten Studien entnehmen,dort wurden diese Hinweise aber bisher entweder mit statistischen Methoden "verduennt", oder nicht zur Kenntnis genommen.

Das BUNDESAMT FUER STRAHLENSCHUTZ (BFS) hat zwar davon Kenntnis, ist aber bisher nicht wirklich aufklaerend taetig geworden. Auf Wunsch stellen wir gerne den aktuellen Schriftwechsel der Ulmer Aerzteinitiative mit dem BFS zur Verfuegung.

Die Ulmer Aerzteinitiative beauftragte Herrn Dr.Koerblein zu weiteren Untersuchungen mit Hilfe eines erweiterten Datensatzes (Bayerischer Krebsatlas 1979-83). Die Auswertung durch Dr. Koerblein ergab: Auch im erweiterten Datensatz (1983 - 1993) ist die kindliche Krebsrate im Umkreis der 3 bayerischen Atomkraftwerke hochsignifikant um 30,6 % erhoeht.

Die deutlichste Erhoehung zeigt sich am Standort des AKW Gundremmingen. In den 3 Landkreisen Guenzburg, Dillingen und Augsburg- Land betraegt die Erhoehung der kindlichen Krebsrate 40 %.


Wir veroeffentlichen die Arbeit von Dr. Koerblein im Orginaltext unter www.ippnw-ulm.de ----

Reinhold Thiel
thiel@ippnw-ulm.de
Ulmer Aerzteinitiative,
Regionalgruppe der IPPNW
www.ippnw-ulm.de

Bearbeitet am: /ad


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