PRESSEERKLÄRUNG BARSEBÄCKSOFFENSIV

vom 11-Sep-2001
Weltweiter Atomausstieg zum Schutz vor Terrorismus

Das deutsch-dänisch-schwedische Anti-Atomnetzwerk BARSEBÄCKSOFFENSIV verurteilt die abscheulichen Anschläge in den USA und drückt sein tiefstes Mitgefühl mit der amerikanischen Bevölkerung aus. BARSEBÄCKSOFFENSIV fordert zur Vorbeugung verheerender Terroranschläge eine sofortige Abschaltung und einen zügigen Abbau aller Atomkraftwerke weltweit.

Kein Atomkraftwerk der Welt kann gegen Selbstmordattentate im Stil der heutigen Anschläge in New York und Washington hinreichend geschützt werden. Dem Absturz eines Verkehrsflugzeuges würden die meisten Atomkraftwerke nicht standhalten, die Konsequenz wäre die Verseuchung von Millionen von Menschen.

"Wenn es das Ziel der heutigen Anschläge war, die Zivilisation dort zu treffen, wo sie am empfindlichsten ist, und mit geringstmöglichen Mitteln das größtmögliche Leid und Chaos zu erzielen, dann müssten Atomkraftwerke ein geradezu ideales Ziel für Terroristen dieses Schlages sein.“ glaubt Ole von Uexküll von BARSEBÄCKSOFFENSIV. „Wir können nicht wissen, ob nicht zu dieser Minute Terroristen irgendwo in der Welt einen Anschlag auf ein Atomkraftwerk in unserer Nähe planen. Eine dezentrale Energieversorgung aus Wind, Wasser, Biomasse und Sonne schützt nicht nur vor Treibhauseffekt und Strahlentod, sondern ist auch viel weniger angreifbar als die heutigen Großkraftwerke.“

BARSEBÄCKSOFFENSIV wurde 1998 gegründet und vernetzt die deutsche, dänische und schwedische Anti-Atom-Bewegung. Das Netzwerk hat internationale Demonstrationen und viele weiterer Veranstaltungen gegen die Atomkraftwerke in Barsebäck (S), Krümmel, Stade, Brokdorf und Brunsbüttel (alle D) organisiert. Für weitere Informationen siehe www.barseback.de

Kontakt: Ole von Uexküll 040-821960 (abends), uexkull@web.de

Bearbeitet am: 12.09.2001/ad


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