Neue Broschüre des

informiert über die Atomfabrik

PKA Gorleben

Argumente gegen die Pilotkonditionierungsanlage

Im Schatten der Auseindersetzungen um die CASTOR-Transporte nach Gorleben baute die Atomindustrie klamm und heimlich eine weitere Atomfabrik:
Die Pilot-Konditionierungsanlage Gorleben.

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Die PKA sollte zur Erprobung und Entwicklung von Verfahren dienen, um abgebrannte Brennelemente endlagerfähig zu verpacken. Dieser Aufgabe wird die Anlage in den nächsten Jahrzehnten nicht erfüllen können, denn es ist fraglich, ob der Gorlebener Salzstock jemals ein Endlager für hochativen Abfall werden wird. Stattdessen sollen in der Anlage defekte Behälter aus der benachbarten CASTOR-Halle gewartet werden und Brennelemente so bearbeitet und verpackt werden, daß die vorhandeen Zwischenlagerkapazitäten möglichst lange reichen. Ziel ist es, damit das ungelöste Atommüllproblem zu vertuschen und den ungestörten Weiterbetrieb der Atomkraftwerke zu sichern.

In dieser Broschüre beschreibt Diplom-Physiker Wolfgang Neumann ausführlich die Stellung der PKA im bundesdeutschen Atomprogramm, den Ablauf des Genehmigungsverfahrens und des Baus der PKA, die Konzepte zur Brenelementkonditionierung, den Aufbau der Anlage, die Auswirkungen der Anlage auf die Umwelt und die Zukunft der PKA.


Aus dem Inhalt:


Über den Autor:

Wolfgang Neumann ist 1954 in Berlin geboren. Er ist ausgebildeter Elektromechaniker und Diplom-Physiker und war zeitweise wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich Physik der Freien Universität Berlin und Lehrbeauftragter an der Universität Bremem.

Seit Juni 1988 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Gruppe Ökologie in Hannover, mit den Schwerpunkten Ver- und Entsorgung, Abriß von Atomanlagen, Transporte und Endlagerung radioaktiver Stoffe.

Zu seinen Arbeitsbereichen gehört die Erstellung von bzw. Mitarbeit an Gutachten und Stellungnahmen, beratende Tätigkeit im Auftrag von Landesregierungen, Kommunen, Bürgerinitiativen und Umweltschutzverbänden sowie die Vertretung von Kommunen und Umweltschutzverbänden in Verwaltungsgerichts- und Genehmiungsverfahren.

Die Gruppe Ökologie existiert seit 1981. Sie wurde anläßlich der Pläne, in Gorleben ein Nukleares Entsorgungszentrum zu errichtet, gegründet, um den Widerstand gegen die Atomanlagen auf wissenschaftlicher Ebene zu unterstützen. Die Gruppe Ökologie arbeitet interdisziplinär (Chemiker, Geologen, Physiker) und unabhängig von staatlichen Institutionen.


24 Seiten im Format A4; Preis 5,- DM, Juli 1997

ISBN 3-932270-04-5

Die Broschüre kann gegen Rechnung für DM 5,- zuzüglich Versandkosten bestellt werden.
WiederverkäuferInnen erhalten bei Abnahme von 5 Exemplaren einen Rabatt von 20%



! Weitere Informationen zu Aktionen gegen die Inbetriebnahme der PKA und über die Atomanlagen in Gorleben können über die

Ein 72-seitiges Gutachten zur PKA aus dem Jahr 1990 ist gleichfalls abrufbar.


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